Kinderarzt / pediatra


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Masern-Mumps-Röteln

IMPFUNG gegen MASERN + MUMPS + RÖTELN

Die Impfung wird ab dem 12. Monat empfohlen. Vor allem bei Mumps ist aber nach der ersten Impfung der Schutz oft noch nicht ausreichend. Eine Auffrischung sollte mit ca. 5 Jahren erfolgen, um einen lebenslangen Schutz zu gewährleisten.

MASERN: die gefährlichste dieser 3 Krankheiten
Die Ansteckung bei Kontakt beträgt fast 99%. Statistisch gesehen stirbt ein Mensch von 1000 Infizierten, 2-3 können einen bleibenden Hirnschaden davontragen.
Die letzte Masernepidemie in Italien war im Sommer 2002. Es starben 3 Kleinkinder und ein 22-jähriger Mann. Mehr als doppelt so viele erlitten einen bleibenden Hirnschaden.
Rein statistisch gesehen ist die Wahrscheinlichkeit eines Schadens zwar sehr gering, aber bedenken Sie, dass Sie auch den Sicherheitsgurt beim Autofahren anlegen, obwohl vielleicht nie etwas passiert ist und vielleicht nie etwas passieren wird.

MUMPS: allgemein kennt man diese Krankheit, weil in der Pubertät eine Hodenentzündung eine Sterilität verursachen könnte. Eine Hodenentzündung kommt natürlich vor, aber auch eine Eierstockentzündung, was dasselbe Problem bei der Frau verursachen kann, trotzdem ist eine Sterilität sehr selten.
Es sind aber oft andere Drüsenorgane mitbetroffen wie die Bauchspeicheldrüse und vor allem im Erwachsenenalter ist die Krankheit sehr beschwerlich, dauert ca. 3 Wochen und man ist monatelang geschwächt.

RÖTELN: betroffen ist das Embryo, also das Baby in den ersten 3 Monaten in denen die Organe entstehen. Das Baby ist auf jeden Fall schwer geschädigt. Impft man auch die Buben, kann man die Krankheit ausrotten.

Die WHO versucht durch ein intensives Programm die Impfung in den Entwicklungsländern durchzuführen, um diese Krankheiten, welche eben dort große Probleme machen, auszurotten. Der Großteil der Weltbevölkerung lebt in Armut und so erleiden Kinder mit schweren Krankheiten, oder bleibender Behinderung ein tragisches Schicksal.
Es ist deshalb ein bedeutendes Argument, das Impfprogramm mitzumachen, denn wir beuten einerseits den Großteil der Weltbevölkerung aus (billige Produkte aus diesen Ländern), andererseits bringen wir diesen Menschen die Krankheiten wieder zurück.

NEBENWIRKUNG:
Es handelt sich um eine abgeschwächte Lebendvirus-Impfung. Die Kinder machen die Krankheit symptomlos durch, wobei aber 5% am 9.-10. Tag Fieber bekommen und ca. 4 Tage später einen Ausschlag.
Schwere Nebenwirkungen könnten dann auftreten, wenn das Kind eine schwere Immunschwäche hat, z.B. im Anfangsstadium einer Leukämie.








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