Kinderarzt / pediatra


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Impfung/vaccinazione

Impfbroschüre der Sanitätseinheit

http://www.impfen-info.de/ (Achtung, Impfplan anders als in Italien, 4. Dosis früher!)

INFORMATIONI IN LINGUA ITALIANA:

informazione della provincia sulle vaccinazioni

IMPFKALENDER
Eine Information von Dr. Alfons Haller
Liebe Eltern, ich möchte Ihnen hiermit einen kurzen Überblick über die derzeitigen Impfungen geben, zumal sich seit letztem Jahr der Impfkalender auch geändert hat und zum Beispiel die Impfungen mit 5 Jahren um ein Jahr verschoben wurden. So wird nun seit 1 Jahr die letzte Pflichtimpfung, nämlich die 4. Impfung gegen Kinderlähmung mit 6 Jahren durchgeführt und zwar gemeinsam in einer Spritze mit der Impfung gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten. Dabei möchte ich betonen, dass natürlich Sie selbst über Ihr Kind entscheiden und Sie niemand zu etwas zwingen kann. So ist es natürlich Ihre Entscheidung, wann die Impfung letztendlich durchgeführt wird und auch ob. Ich empfehle die Impfungen laut Impfkalender, sollten Sie die Pflichtimpfungen jedoch verweigern, werden Sie nach der 3. Aufforderung durch die Gemeinde einen Brief vom Hygieneinstitut erhalten, wobei Sie nochmals genauere Informationen erhalten werden. Meine Aufgabe ist es, Sie über die Impfungen zu informieren und Ihr Kind dann zu impfen, wenn Sie Ihr Einverständnis dafür geben. Immerhin Impfen Sie Ihr Kind ja nicht wegen mir oder sonst wen, sondern weil Sie sich dadurch einen Schutz für Ihr Kind erwarten. Genauso schließen Sie Ihren Sicherheitsgurt im Auto, obwohl es sein kann, dass Sie das ganze Leben nie einen Unfall haben, wo Sie diesen gebraucht hätten. Es ist einfach ein Schutz für Ihr Kind und wenn Sie Bedenken haben, ist eine Beratung sicher hilfreich. Wenn jemand überzeugter Impfgegner ist, so ist dies eine Ideologie und eine Überzeugung sowieso nicht möglich, aber es ist immerhin jedem seine eigene Entscheidung, was jemand tut. Umgekehrt muss ein Impfgegner auch die Entscheidung derjenigen akzeptieren, welche impfen.

Pflichtimpfungen sind fettgedruckt:
1. Impfung im 3. Monat:
Diphtherie + Tetanus + Keuchhusten + Kinderlähmung + Hepatitis B + Hämophilus influenzae + Pneumokokken

2. Impfung im 5.-6. Monat:
Diphtherie + Tetanus + Keuchhusten + Kinderlähmung + Hepatitis B + Hämophilus influenzae + Pneumokokken

3. Impfung im 11.-12. Monat:
Diphtherie + Tetanus + Keuchhusten + Kinderlähmung + Hepatitis B + Hämophilus influenzae + Pneumokokken

4. Impfung mit ca. 15 Monaten:
1. Mumps-Masern-Röteln und Meningokokken

5. Impfung mit 6 Jahren: 2. Mumps-Masern-Röteln (letzte Impfung) + Diphtherie + Tetanus + Keuchhusten + letzte Kinderlähmung

6. Impfung mit 15 bis 16 Jahren (10 Jahre nach der 5. Impfung): Diphtherie + Tetanus + Keuchhusten

IMPFUNG Papillomavirus (HPV) mit ca. 12 Jahren: Sie werden von der Sanitätseinheit eine Einladung für diese Impfung erhalten, den Impfstoff allerdings erhalten nur die Amtsärzte, somit können Sie den Impfstoff leider nicht von mir erhalten.
Weitere Informationen finden Sie auf dem Brief, welcher Ihnen zugeschickt wird.

Ausführliche Informationen unter folgendem Link:
http://www.provinz.bz.it/gesundheitswesen/download/broschureDEUTSCHimpf001(1).pdf

Mythen über Impfungen, typische Argumente von Gegnern
Einige der häufigsten Argumente sollen hier aufgeführt werden:
1. Impfungen sind wirkungslos. Sie verhindern keine Erkrankungen. Es sind andere Einflüsse, die zum Rückgang der Erkrankungen geführt haben.
Dieses Argument scheint auf den ersten Blick viel für sich zu haben, da tatsächlich die Zahl der Infektionskrankheiten und vor allem der schweren Komplikationen auch ohne Impfung zurückgegangen ist. Es ist ja auch eine Binsenweisheit, das bessere sozioökonomische Verhältnisse sich vorteilhaft auf die Gesundheit auswirken! Aber entscheidend reduzieren oder gar ausrotten lassen sich Infektionskrankheiten so nicht.
In den USA schwankte die Zahl der Masernerkrankungen zwischen 1920 und 1963 ganz erheblich zwischen 100 000 und 900 000 Fällen pro Jahr. Mit Einführung der Masernimpfung sank die Zahl innerhalb von zwei Jahren unter 50 000, stieg nie mehr darüber an, und betrug 1999, also nach einem Zeitraum von fast 40 Jahren, nur noch exakt 100 Fälle. Diese Fälle waren allesamt eingeschleppt worden; in den USA selber sind die Masern faktisch bereits ausgerottet. Es dürfte sehr schwer sein, eine Veränderung zu finden, die innerhalb von zwei Jahren dies bewirkt haben sollte. Dies umso mehr, als sich ja wohl auch auf andere Krankheiten hätte wirken müssen; diese Krankheiten verringerte sich aber immer nur, sobald entsprechende Impfstoffe verfügbar wurden.
Ein Vergleich in Europa unter wohlhabenden Industriestaaten mit ähnlichen sozialen Standards zeigt schlicht, dass die Masern dort verschwunden sind, wo fast alle geimpft sind (Finnland und Schweden), und in den anderen eben nicht (Deutschland, Frankreich und Italien). Auch hier ist weit und breit nichts zu sehen, was - außer Impfungen - für diese Unterschiede verantwortlich sein könnte.
Ein ähnliches Beispiel ist die Erkrankung durch eine Hirnhautentzündung, die durch das Bakterium H. influenzae ausgelöst wird. Seit der Einführung eines Impfstoffes 1990 sanken die Erkrankungen in den Vereinigten Staaten von 20 000 Fällen pro Jahr auf etwa 1 400 Fälle im Jahr 1993 - also in drei Jahren; ohne dass tiefgreifende Änderungen im American way of life bekannt geworden wären.
2. Impfungen sind wirkungslos. Bei einer Epidemien erkranken nachweislich mehr Geimpfte als Ungeimpfte.
Das ist paradoxerweise sogar richtig, führt aber dennoch in die Irre. Ohne etwas Mathematik geht es aber nicht.
Nehmen wir an, in einem Dorf leben 1000 Einwohner, wovon nur 20 nicht geimpft sind. Es werden Masern eingeschleppt; die 20 Ungeimpften erkranken. Da der Masernimpfstoff eine Erfolgsquote von etwa 95% hat, sind 50 der Geimpften nicht immun und erkranken ebenfalls. Mithin erkranken in der Tat mehr als doppelt so viel Geimpfte wie Nichtgeimpfte. Ohne Impfung wären allerdings nicht 70, sondern 1 000 (!) Personen erkrankt - ein durchschlagender Erfolg der Impfung!
3. Das Durchmachen einer Infektion ist natürlicher und sorgt beim Kind oft für einen Entwicklungsschub.
"Natürlich" wird oft kritiklos mit "gut" gleichgesetzt. In Mittelalter betrug die durchschnittliche Lebenserwartung 35 Jahre, das war damals "natürlich". Zu Goethes Zeiten starb die Hälfte aller Kinder; auch das war "natürlich". Die so genannten "Kinderkrankheiten" sind sicherlich natürlich, harmlos sind sie aber auf keinen Fall. Die Rate von Hirmentzündungen (Enzephalitiden) beträgt bei Masern etwa 1:2 000; bei Impfungen 1:1 000 000. Ohne Masernimpfung würde die Zahl also binnen wenige Jahre um ein Mehrhundertfaches ansteigen.
Die Impfgegner profitieren von der Unanschaulichkeit großer Zahlen. Man müsste statistisch 2 000 ungeimpfte Kinder kennen, um auch nur einen Komplikationsfall mitzuerleben - wer hat einen so großen Bekanntenkreis? Lassen 2 000 Eltern ihr Kind nicht impfen, so werden 1 999 von ihnen feststellen: Nichts passiert! Bei Millionen von Kindern ergibt dies aber tausende von völlig vermeidbaren, zum Teil tragisch endende Erkrankungen.
4. Mein Kind hat wegen der Impfung eine Neurodermitis, Asthma oder gar Epilepsie bekommen.
Wenn man bedenkt, dass die Kinder im 1. Lebensjahr 3 x hintereinander geimpft werden, können auftretende chronische Erkrankungen leicht in einen zeitlichen Zusammenhang gebracht werden, auch wenn gerade die Totimpfstoffe im 1. Lebensjahr damit gar nichts zu tun haben können. Fanatische Impfgegner wollen es so sehen und können dies durch ihre Blindheit gar nicht rationell verarbeiten. Schlimm ist nur, wenn fanatische Impfgegner Fotos von schweren Erkrankungen veröffentlichen und durch jonglieren von Zahlen und scheinbaren Beweisen einen Zusammenhang mit der Impfung darstellen und somit nichtinformierte Menschen völlig verunsichern.
5. Die Erkrankungen gibt es eh nicht mehr. In den Niederlanden gab es 1992 eine Kinderlähmung-Epidemie in einem Dorf mit Impfgegnern welche sich genau auf dieses Argument beriefen, wobei bei einigen Todesfällen 40 Kinder schwere bleibende Lähmungen haben. Erkrankungen wie Tetanus kann man gar nicht ausrotten, da die Erreger überall vorkommen und die Impfung nur gegen den Giftstoff erfolgt, der die tödlichen Komplikationen verursacht Andere Erkrankungen werden durch Ausländer oder Ferienreisen eingeschleppt.


HPV-Infektion
(Humanpathogene Papilloma-Viren)

Infektionen mit dem Humanpathogenen Papilloma-Virus gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Viruserkrankungen. Die Ansteckung kann jedoch auch beim Neugeborenen über den Geburtsweg stattfinden. Als Folgen einer HP-Infektion treten meist harmlose Hauterscheinungen auf. Es existieren aber verschiedene Virus-Untergruppen, von denen einige in Verdacht stehen, bei der Entstehung von bösartigen Erkrankungen beteiligt zu sein. Am bekanntesten ist diesbezüglich der Zusammenhang mit dem Gebärmutterhalskrebs. Wie es zu einer bösartigen (malignen) Entartung infolge einer HPV-Infektion kommen kann, ist allerdings noch nicht vollständig geklärt.

Zum Erreger: Das Virus gehört zu den doppelsträngigen DNA-Viren. In seinem Inneren befinden sich auch noch andere Eiweißstrukturen. Umgeben ist es von einer Kapsel. Die Erbsubstanz des Virus kann mit den Zell- und Regulationsproteinen in den menschlichen Zellen interagieren. Daher besteht auch die Möglichkeit, dass die Zelle entartet.

Welche Krankheiten können durch HP-Viren verursacht werden?

Im Folgenden werden jene Krankheiten aufgelistet, die derzeit mit dem HP-Virus in Verbindung gebracht werden. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass im Verlauf der Forschung noch weitere Zusammenhänge zwischen solchen Infektionen und anderen Folgekrankheiten festgestellt werden.

Haut:
Auf der Haut können HP-Viren zur Warzenbildung führen. Auch hier finden sich Formen, die eine maligne Entartung begünstigen.

Kopf und Halsbereich:
Warzenbildungen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich können ebenfalls auf eine HP-Infektion zurückzuführen sein. Bestimmte Virus-Untergruppen wurden auch bei tumorösen Veränderungen, beispielsweise an den Stimmlippen, festgestellt.

Genitalien:
Bislang wurden mehr als 40 Untergruppen des HP-Virus bei Infektionen im Genitalbereich nachgewiesen. Bei den Folgen sind die harmlosen Warzenstrukturen - zu denen auch die Kondylome zählen - von den ernst zunehmenden Virus-Infektionen zu unterscheiden. Für die Kondylome sind die HP-Gruppen 6, 11 und 42 verantwortlich. Bei den HPV-Infektionen, die zu bösartigen Zellveränderungen führen können, den so genannten "High-Risk-Gruppen", findet man die Virus-Untergruppen 16, 18 und andere. Diese Hautveränderungen sind häufig nicht mit bloßem Auge zu erkennen. Die gefährlichen Virus-Untergruppen sind nachweislich nicht nur an der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs beteiligt, sondern man findet sie auch bei Krebserkrankungen des Penis, der Vulva (äußeres weibliche Genitale) oder des Anus.

Feigwarzen (Kondylome):
Nach einer Inkubationszeit von drei Wochen bis acht Monaten können Feigwarzen (Condylomata accuminata) auftreten. In 10 bis 30 % der Erkrankungen darf mit einem spontanen Verschwinden der Warzen gerechnet werden. Dabei spielt die Immunsituation des jeweiligen Betroffenen eine wichtige Rolle. Allerdings bleibt das Virus in den Zellen oft verborgen und kann ähnlich einer Herpes-Infektion immer dann reaktiviert werden, wenn sich die Immunlage verschlechtert, zum Beispiel bei AIDS bzw. während der Durchführung von Chemotherapien.

High-Risk-HPV-Infektionen:
Ähnlich verläuft die Infektion mit den High-Risk-Viren im Bereich des Gebärmutterhalses. Hier bilden die Viren meist keine erhabenen Warzen, wie sie allgemein bekannt sind, sondern eher flächige Strukturen, die nicht so einfach zu erkennen sind. Diese fallen meist erst unter Lupenbetrachtung oder durch Zellveränderungen auf. Manchmal gelingt der Nachweis auch, indem verdünnte Essigsäurelösung auf eine möglicherweise infizierte Fläche aufgebracht wird. Die Hautveränderungen zeigen sich als weißliche Areale.

Die nachweisbaren Gewebeveränderungen können sich einerseits spontan zurückbilden, so dass keine Zellveränderungen mehr nachweisbar sind, andererseits können sie auch zu einem späteren Zeitpunkt erneut wieder auftreten. Es gibt auch Verläufe, wo die Zellveränderungen stetig fortschreiten, bis sich Krebszellen entwickelt haben. Für eine HPV-Infektion typisch ist der Abstrichbefund PAP IIID. Hochgradige Zellveränderungen bis hin zur Krebszelle zeigen sich bei PAP IV a/b oder PAP V. Führt man einen Erregernachweis durch, findet man in absteigender Häufigkeit folgende Untergruppen: 16, 31, 18, 33, 35, 52, 73.


Wie wird die Diagnose gestellt?

Es ist nicht ganz einfach, eine HPV-Infektion zu diagnostizieren. Zur Verfügung stehen dazu unterschiedliche Methoden, die jeweils gewisse Vor- und Nachteile haben. Generelles Ziel der Testverfahren ist es, das Erbmaterial des Virus nachzuweisen. Dazu werden markierte Gen-Bruchstücke an das Virusmaterial angelagert und so sichtbar gemacht. Diese Bruchstücke sind für eine ganz bestimmte Virusgruppe charakteristisch

Das Testergebnis ist jedoch nur dann positiv, wenn die Infektion dazu geführt hat, dass sich das Virus vermehrt. Deshalb lassen sich latente Infektionen - das Virus sitzt inaktiv in den Zellen - nicht feststellen. Ein "negatives Testergebnis" bedeutet daher nicht unbedingt, dass keine Infektion stattgefunden hat. Zudem ist es mit einem Test nur möglich, bestimmte Untergruppen zu erfassen. Andere Gruppen, für die dieser Test nicht konzipiert ist, fallen daher nicht auf.


Wann sollte ein Test auf HPV-Infektionen durchgeführt werden?

Aus medizinischer Sicht ist ein HPV-Test immer dann angebracht, wenn Haut- oder Zellveränderungen erkennbar sind, die auf eine HPV-Infektion schließen lassen. Wichtig ist die HPV-Typisierung vor allem auch bei kleinen Kindern, wenn im Bereich der Genitalien oder des Anus Kondylome auftreten. In diesem Zusammenhang ist entscheidend, ob die nachgewiesenen Kondylome durch genitalspezifische Viren verursacht wurden, oder durch Viren, die sonst an anderer Stelle zu "normalen" Hautwarzen führen.


Was kann man bei einer HPV-Infektion tun?

Bislang gibt es gegen das HP-Virus noch keine konkrete Antivirus-Therapie. Liegen Haut- oder Zellveränderungen vor, sollten diese chirurgisch, durch lokale Verätzung sowie durch Kältetherapie oder Laser etc. behandelt werden. Abhängig vom Befund sind in den meisten Fällen mehrere Sitzungen notwendig. Häufig wird dadurch auch eine vollständige Heilung erzielt. Es kann jedoch auch zu einem Neuauftreten solcher Haut- oder Schleimhauterscheinungen kommen. Einerseits spielt dabei die Reaktivierung des Erregers eine Rolle, zum anderen kann es sich um eine Neuinfektion handeln.

Bei äußerlichen Warzen scheint eine lokale Therapie mit Imiquimod Erfolg versprechend. Dabei handelt es sich um eine Creme, die eine spezielle Abwehrform des Körpers stimuliert. Die Therapie mit Interferon bzw. andere Immuntherapien haben bislang noch nicht die erhofften Erfolge gebracht. Derzeit laufen Versuche mit Impfungen gegen das Virus, wobei die ersten Ergebnisse sehr optimistisch klingen. Es wird jedoch noch einige Zeit dauern, bis eine Impfung - vor allem gegen die High-Risk-Untergruppen - auf den Markt kommen wird.

Grundsätzlich ist es wichtig, regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen zu gehen bzw. bereits bekannte HPV-Infektionen regelmäßig kontrollieren zu lassen. Vor allem sollten Männer bei Veränderungen am Penis nicht zögern und den Hautarzt bzw. Urologen aufsuchen. Warzen oder HP-Infektionen im Bereich des Afters sind unbedingt von einem proktologisch versierten Mediziner (in Frage kommen die Fachbereiche Proktologie, Dermatologie, Urologie und Gynäkologie) zu untersuchen. Vor einer Spiegelung des Enddarms sollten die Warzen um den Analeingang entfernt werden, da die Viren ansonsten in den Enddarm verschleppt werden können.

Wie kann man sich vor einer HPV-Infektion im Genitalbereich schützen?

Vor allem bei häufig wechselnden Geschlechtspartnern sollte niemals auf das Kondom verzichtet werden. Zu beachten ist außerdem, dass nur eine Anwendung des Kondoms von Beginn bis Ende des Sexualkontakts die Übertragung von HP-Viren verhindern kann.

HPV-Vierfach-Impfstoff: diese Impfung gewährt praktisch 100 Prozent Schutz gegen die in ihr enthaltenen HPV-Stämme 6, 11, 16, 18, sofern zum Zeitpunkt der Impfung keine Infektion vorliegt. Die derzeit verfügbaren Daten und Studien garantieren einen Impfschutz für die Dauer von fünf Jahren, es wird allerdings vermutet, dass der Schutz bei geimpften Frauen ein Leben lang andauern könnte.








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